Wie bereits erwähnt, gibt es für iPods und speziell auch für den Nano diverse Dockingstationen zu erwerben. Einige davon (vor allem das Hausprodukt) sehen ja ganz nett aus. Sind aber recht unbillig, wenn man bedenkt, daß es nur darum geht, den Mp3-Player bequem mit Strom und Musik versorgen zu können. Daher tummeln sich seit geraumer Zeit vielfältigste Variationen von Eigenbauten im Netz.
Auch ich habe dem Nano einen individuellen Ladefuß verpasst. Dazu nahm ich wie schon einmal weiße Plastikplatten, ein billiges Ersatz-iPodkabel, wieder etwas Metall für's Standgewicht, Heißkleber und für die durchsichtige Außenhülle (wie auch beim USB-Stick, nur nicht ganz glatt geschliffen) gießbares Polyesterharz. Das milchige Ergebnis passt sich, wie ich finde, optisch dem Apple-Design recht gut an. Für Bastelwillige habe ich mal eine ausführlichere Bauanleitung verfasst. Ran an's Harz!
Und noch einmal in glasklar, also glattpoliert, ohne weißes Innengehäuse und nur mit Audioanschluss statt Synchronisationskabel. Dafür aber mit etwas breiterem Steckloch, damit der Nano auch inklusive Silikonhülle (Nicht im Bild) reinpasst.
9. August 2007
Dem Nano seinen Sessel gemacht
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7. August 2007
Klavier? Hier!
Hobbymusiker kennen das Problem. Am PC auch Musik machen wollen, aber den Schreibtisch nicht gleich zum Tonstudio umbauen müssen. Das fängt schon bei der Wahl des Midi-Keyboards an. Nicht zu viel Platz darf es benötigen und wenn's geht bitte auch nicht aussehen wie sowas oder nur zwei Oktaven haben, aber doch schon was Platzsparendes.
Einen attraktiven Kompromiss bietet das GarageKey. Gibt es von MacMice oder Miditech, scheint sich nur im Preis zu unterscheiden. Über USB angeschlossen, fügen sich
37 anschlagdynamische Tasten und zwei Oktavschalter dank schlichtem semitransparentem Gehäuse unaufdringlich ins Arbeitsplatz-Stillleben. Wenn das kleine Klavier auf seinen Plastikfüßen thront, läßt sich die Tastatur drunter schieben. Es sei denn, es ist so ein ergonomisch bulliges Buchstabenbrett mit 100 Extrabuttons, das könnte eng werden. Na jedenfalls kann man mit dem Midikeyboard musizieren, falls man's denn kann...
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AA-Saft aus der Dose

Wenn der Akku eines Gadgets unterwegs schlapp macht, ist eine Steckdose nicht immer leicht zu finden. Der M-Charger kann da schnell aushelfen. Er quetscht den Saft aus einer AA-Batterie direkt und komplett ins jeweilige Gerät. Egal welches. Denn wenn man das passende Set erwischt, sind passende Adapterkabel für Ipod, USB, Mini-USB und alle gängigen Handytypen dabei.
Ist natürlich dann noch mehr Gedöns, was man bei sich haben muss. Aber eine Batterie ist unterwegs allemal einfacher aufzutreiben als eine Steckdose (für die man dann ja auch noch das richtige Ladegerät zur Hand haben müßte).
So ganz voll bekommt man den Akku mit dem kleinen Dings ja leider auch nicht, doch um das eine wichtige Telefonat, den spannenden Film oder das neue Lieblingsalbum zum Ende zu bringen wird's reichen. Für mehr Stromdurst gibt's das Teil auch in größer, das macht aber irgendwie weniger Spass.
6. August 2007
Taschenkino aus Fernost

Seit dem Ipod der 6. Generation ist unterwegs Filme gucken ja kein Problem mehr. Doch erstens ist der große Ipod für die Hosentasche ja doch etwas zu klobig und zweitens nicht gerade günstig.
Dass es auch in kleiner und billiger geht, haben die Asiaten aber mitlerweise zu genüge bewiesen. Als schniekes Beispiel ist hier mein Imirror zu sehen (der wohl aus Lizensgründen nur mit einem schnöden 'MP4-PLAYER' beschriftet ist, daher auch kein Direktlink zum Vertreiber). Das Ding hat die gleiche Auflösung wie ein Ipod (320x240), Akku hält für Video etwa 3,5 Stunden, kann avi, mp3, wav, Radio, Bilder und Textdateien wiedergeben. Der integrierte 1 bis 2 gb Speicher läßt sich per miniSD auf insgesamt 4 gb erweitern. Da die Avi-Files dank der kleinen Auflösung vergleichsweise winzig sind, passen so 'ne ganze Menge Blockbuster oder Suchtserien drauf. Wer will, darf sogar Tetris spielen, was sich aber wegen der 'einseitigen' Buttonanordnung etwas unhandlich gestaltet. Achso, Memos (als wav) sind auch per eingebautem Mikro aufnehmbar.
Jetzt der Preis: Ich hab's bei Ebay (HongKong) für 25€ erstanden. Das soll Apple erstmal nachmachen.
...und wohin damit?
Nun zum individuellen Teil. Wie bei all solchen Gadgets hat man irgendwann das Problem, dass sie zuhause irgendwo aufladen und überhaupt erstmal verweilen müssen, sollen, wollen. Für Mainstreamprodukte wie Ipod (oder Microsoft Zune, hat den etwa doch jemand?) gibt es ja Lasterweise Dockingstationen zu kaufen. Wer aber solch einem seltenen Gerät einen Platz zum Verweilen geben will, muss selber zum Werkzeug greifen.

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Die Linke dreht durch
Nichtraucher haben, wenn sie nicht gerade tippen, mit der linken Hand am PC nicht besonders viel zu tun. Das meiste wird ja per Maus erledigt. Um für Gleichberechtigung zu sorgen, mach ich hier mal Werbung für's überaus nützliche Powermate (nicht vom offiziellen Preis abschrecken lassen, gibt's bei ebay für weniger als die Hälfte).
Der USB-Drehknopf lässt sich in seinen Funktionen für jedes Programm frei definieren. Kann z.B. als Volumeregler, Zoomer, Scroller aber auch per draufdrücken (oder klick plus links oder doppelklick plus rechts oder...) für alle möglichen anderen Befehle genutzt werden. Die blaue Unterbeleuchtung gibt in ihrer Intensität dann die Systemlautstärke wieder, oder pulsiert einfach nur hübsch rum. Sowas gehört auf jeden Schreibtisch, der was auf sich halten will.
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5. August 2007
Klare Sache - Der transparente Speicher
Fast jeder schleppt heute mindestens einen USB-Stick mit sich herum. Doch schön anzusehen sind nur wenige (die Sticks, nicht die Besitzer) davon. Man kann den Speicherstein aber relativ einfach veredeln. Einfach die originale Plastikhülle entfernen, eine kleine Gußform bauen, im Bastelladen Polyestergießharz kaufen, anrühren, gießen, trocknen lassen, schleifen und bis zur gewünschten Transparenz polieren.
Fertig ist das glasige Gigabyte. Wer will kann z.B. auch noch eine kleine Metallöse mit eingießen, um den Stick später an seinem Schlüsselanhänger zu befestigen. Oder als Ohr- Nasen- oder Lippenring? Muss man selber wissen. Auch einem kleinen integrierten Photo oder einer Gravour steht nichts im Wege. Als weitere Variante kann man das zuerst flüssige Harz auch mit Farbstoffen versehen. Das wird mir dann aber zu bunt.
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