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10. August 2007

Die Pixelplatte - flacher geht nicht

Geht's nur mir so? Ein Desktop allein reicht doch hinten und vorne nicht aus, schon bei zwei bis drei parallel geöffneten Anwendungen fangen die einzelnen Fenster an, um wertvolle Pixel zu konkurieren. Als Systemadministrator muss man stets entscheiden, wer verschoben, verkleinert oder weggeklickt wird. Da legt sich manch einer lieber einen zweiten Monitor zu (oder gar einen dritten). Nicht jeder Schreibtisch bietet aber genügend Stellfläche. Bei mir war vor der Tastatur noch Platz, da wo bei anderen evtl. eine Schreibtischunterlage sinnlos flachliegt.
Also schnell 'nen gebrauchten 15'' TFT (in meinem Fall ein EIZO L350) organisiert, Monitorgehäuse entfernt, Loch in Tischplatte gesägt, Screen unter den Tisch geschraubt, 5mm Glasplatte drüber und zum Schlusss noch die Ritze ringsherum gegen Kaffetassendisaster silikoniert. An/Aus-schalter und Einstellungsknöpfe vom Monitor nach vorne direkt unter die Tischkante montiert. Gut is. Natürlich hätte es einen viel höheren Geekfaktor und würde schon fast hiernach aussehen, wenn's ein Touchscreen wäre, kostet dann aber mehr. Eine bebilderte Bauanleitung habe ich wieder dort platziert.
Damit die beiden Bildschirme auch separat konfiguriert werden können (unterschiedliche Hintergründbilder, Bildschirmschoner, Icon- , Widgets- und Programmeplatzierungen, getrennte Taskleisten...) empfehle ich die Installation von Ultramon. Dann sitzt alles.
Ich bin gefragt worden, ob das Ganze nicht unergonomisch wäre, von wegen störende Spiegelungen und unbequemer Lesehaltung und so. Nein, ist es nicht. Passt perfekt, wenn man gerade am Tisch sitzt (was man eigentlich immer sollte), hat man den optimalen Augenabstand und -winkel. Und wenn es denn doch mal unpraktisch kommt, lässt sich die Tastaur auch jederzeit wieder drüber ziehen (die Glasscheibe sollte dafür aber absolut eben mit der Tischplatte sein). Nach unten geguckt ist ja auch eigentlich die normalere Schreibhaltung, oder hängt ihr eure Briefpost zum Bearbeiten etwa an die Wand?

(Für größere Ansicht, auf die Bilder klicken)

8. August 2007

Bier 2.0

Was Dosenpils mit Gadgets gemein hat? Naja, es ist beides technisch hochentwickeltes Unterhaltungsgut in ergonomisch designtem Gehäuse. Reicht doch. Und bei diesem Gebräu haben die Verpackungsentwickler mal einen großen Schritt nach vorn gemacht, indem sie ein paar Schritte zurück gegangen sind. Weg von pseudo-traditionellen Wappen-Emblemen und blechgoldenem Frische-Layout, hin zu klarer Einfachheit und einer Präsentation, die nur das verspricht, was sie auch (bein-)halten kann. Gibt es als Pils-, Export- , Weizen- und Lemonvariante (schwarze, rote, orange und grüne Dose).
Und weil Feldschlößchen da jede Mark ins Bier und keine in die Werbung steckt, kostet der halbe Liter nur 29 Cent, so tut der Dosenpfand auch gar nicht mehr weh.
Huch! Ist nun sogar in der Flasche zu haben, wird ja noch besser.
Un schmegge tut's natürlisch au noch, sonst würde ich 5,0 Original ja gar nicht erwähnen.